Unser Apell an alle Angler: Räumt vor verlassen der Angelstelle jeglichen Müll weg"
Es fällt uns sicherlich die ein oder andere Flasche, Zigarette oder Konservendose runter oder bleibt vorm Zelt liegen, aber bevor wir den Angelplatz verlassen wird gründlich sauber gemacht. Wir sind absolute Spaßangler, aber Umweltschutz wird bei uns Groß geschrieben. Außerdem wollen wir doch alle einen sauberen Angelplatz vorfinden. Die Natur ist unser wertvollstes Gut, verhaltet euch entsprechend.
Tierschutz
Für uns sind nur die Menschen Angler, die Respekt vor den Tieren haben und sie nicht unnötig quälen. Fische zu angeln um sie dann ins Gebüsch zu werfen anstatt sie wieder zurück zu setzten oder für den Verzehr mit zu nehmen ist eine riesen Schweinerei ohne jeglichen Sinn und Verstand. Wer sowas macht ist kein Angler sonder ein Tierquäler. Wir distanzieren uns hier klar und deutlich von allen Tierquälern die keinen Respekt vor dem Fisch haben und solche oder ähnliche Methoden praktizieren. Angelschnüre und Haken die am Angelplatz zurück gelassen werden stellen Gefahren für Tiere da, die sich daran verletzen oder sogar daran verenden können.
Information zur Problematik der stetig sinkenden Aalbestände findet Ihr unter diesen Links:
Weltartenschutzkonferenz 2007
Der Aal soll besser geschützt werden
Die Weltartenschutzkonferenz in Den Haag hat ein europaweites Rettungsprogramm und strenge Handelsbeschränkungen für Aale beschlossen, um den bedrohten Fisch besser zu schützen.
Internationale Handelskontrollen sollen den Europäischen Aal vor dem Aussterben bewahren. Das beschloss die in Den Haag tagende Artenschutzkonferenz CITES am Montag (11.6.2007) auf Antrag der Europäischen Union. Die Kontrollen sollen gewährleisten, dass die bereits dramatisch dezimierten Aalbestände nicht durch Überfischung völlig zu Grunde gehen. Exportländer müssen nachweisen, dass der Aal auf nachhaltige Weise gefischt wurde.
Gleichzeitig beschlossen die EU-Fischereiminister in Luxemburg ein europaweites Rettungsprogramm für die Aale. Bis Ende nächsten Jahres müssen alle EU-Staaten eigene Schutzmaßnahmen entwickeln, sonst dürfen ihre Fischer nur noch 15 Tage pro Monat Aale fangen. Bis 2013 sollen über mehrere Zwischenschritte 60 Prozent der gefangenen jungen Glasaale zur Erholung der Bestände in europäischen Gewässern ausgesetzt werden. Derzeit exportiert die EU nach Angaben des schwedischen CITES-Delegierten Stellan Hamrin jährlich für 30 Millionen Euro Glasaale, vor allem nach China.
Glasaal in China eine Delikatesse
Die Grünen-Fraktion im Bundestag kritisierte die Einigung der Agrarminister auf Aktionspläne für den Aal als nicht ausreichend.
"Nötig wäre ein Exportverbot für Glasaale gewesen", sagte die Grünen-Abgeordnete Cornelia Behm in Berlin. Der bedrohte Aal könne
nicht geschützt werden, wenn Jungfische weiter als Delikatesse in den Fernen Osten verkauft würden.
Nach jahrelangem Streit mit Frankreich und Spanien beschlossen die EU-Agrarminister mehrere Rettungspläne.
Die EU war bei der CITES-Konferenz in der vergangenen Woche wegen ihrer Fischereipolitik mehrfach unter Beschuss geraten. Das EU-Programm zum Schutz der Aale erwies sich jedoch als starkes Argument für den Antrag, auch den internationalen Handel künftig zu regulieren. Nur wenige Länder sprachen sich dagegen aus, unter anderem China. Japan, ebenfalls ein Großimporteur von Aalen, befürchtet steigende Preise, stimmte aber zu.
Aale schlüpfen in der Sargassosee, einem Teil des Atlantiks. Als winzige Glasaale kommen sie vor die Küsten und schwimmen dann die Flüsse hinauf. Die nach Jahren geschlechtsreif gewordenen Fische wandern zum Laichen wieder Tausende Kilometer in die Sargassosse. Sowohl Glas- als auch erwachsene Silberaale werden gefischt. Umweltverbände begrüßten die CITES-Entscheidung zum Schutz der Aale. "Diese Entscheidung kommt in letzter Minute", sagte WWF-Expertin Jutta Jahrl. In einigen Gegenden seien die Aalbestände seit 1980 um 95 - 99 Prozent geschrumpft.
Der EU-Fischereirat verabschiedete nach langen, schwierigen und fast über zwei Jahre gehenden Verhandlungen am 11. Juni 2007 in Luxemburg unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft den Vorschlag für eine Verordnung des Rates mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Bestands des Europäischen Aals.
Mit dem unter Leitung von Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer gefundenen einvernehmlichen Kompromiss werden folgende wichtige Schritte zur Erholung des Aalbestandes eingeleitet:
1. Die Mitgliedstaaten der EU haben bis zum 31.12.2008 Managementpläne für die jeweiligen Flusseinzugsgebiete zu erarbeiten und der EU-Kommission zur Billigung vorzulegen. Legen die Mitgliedstaaten bis zu diesem Datum keine Managementpläne vor oder werden diese von der EU-Kommission nicht akzeptiert, gilt unmittelbar ein 15-tägiges Fangverbot für Aale pro Monat.
2. Im Rahmen der Managementpläne ist ein festes Ziel für die Abwanderung adulter Aale (sog. Blankaale) in die Laichgründe der Sargassosee vorzugeben.
3. Der Anteil der gefangenen Glasaale, der für Wiederbesatzmaßnahmen in europäischen Gewässern zur Verfügung gestellt werden muss, soll schrittweise - beginnend mit 35 % - auf 60 % bis 2013 angehoben werden. So stehen für Besatzmaßnahmen die notwendigen Glasaalmengen zur Erholung des Bestandes zur Verfügung.
4. Die EU-Kommission wird allerdings die Preisentwicklung auf diesem Markt für Glasaale jährlich analysieren und soll im Falle bedeutender Preiseinbrüche geeignete Maßnahmen ergreifen, wozu auch die vorübergehende Aussetzung der Steigerungsraten beim Prozentsatz der für den innereuropäischen Besatz vorgesehenen Glasaalanteil gehören kann.
http://dip.bundestag.de/btd/15/028/1502873.pdf
Antwortbericht der Bundesregierung zur Anfrage
Geplante Maßnahmen der EU zur Wiederauffüllung des Aalbestandes
http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+REPORT+A6-2006-0140+0+DOC+XML+V0//DE